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Archiv 2009

Homepage Alpiq, Story: 28.08.2009

Trinkwasserkraftwerk in Riein in Betrieb
Mit einem kleinen Volksfest haben am 22. August die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Riein bei Ilanz/GR zusammen mit den Alpiq-Projektbeteiligten das Trinkwasserkraftwerk Riein eingeweiht. Zur guten Stimmung haben nicht nur das Wetter beigetragen, sondern auch die Spezialitäten aus Riein, zubereitet vom Frauenverein Fontanivas sowie die Ländlerkapelle "Muota".

Die Trinkwasseranlage in der 1270 m.ü.M Meter hoch gelegenen Gemeinde Riein produziert ökologischen Strom für etwa 15 Haushalte. Um dies umzusetzen hatten Alpiq und die Gemeinde Riein vereinbart, ein Trinkwasserkraftwerk zu bauen, das Alpiq betreiben sollte. Als Gegenleistung für die Nutzungsrechte dieses Kleinwasserkraftwerkes hatte sich Alpiq bereit erklärt, die Alp zu elektrifizieren. Die Arbeiten fanden unter Mithilfe von Alpiq-Lernenden bereits im September 2008 statt.

Für Jörg Aeberhard, Leiter der hydraulischen Produktion bei der Alpiq, ist das Freundschaftsprojekt mit der Gemeinde Riein zwar ein kleiner, dafür aber ein wichtiger Beitrag zur Stromversorgung der Schweiz. Fredy Dubach, Geschäftsleiter der Alpiq InTec AG in Olten, hatte in seinem Rückblick über die Projektwoche im letzten Herbst nur lobende Worte über den Einsatz des Teams: "Alle Beteiligten waren hochmotiviert und leisteten einen Super Einsatz. Insgesamt wurden über tausend Arbeitsstunden erbracht." Und Thomas Zinsli, der Gemeindepräsident von Riein freut sich, denn "für eine Alp ist es fantastisch, Strom zu haben".

Das Trinkwasserkraftwerk in Riein nutzt 545 Meter Gefälle von der oberhalb des Dorfes liegenden Alp bis zum Reservoir. Mit einer Leistung von 15 Kilowatt und einer Jahresproduktionsmenge von rund 60'000 Kilowattstunden wird es für etwa 15 Haushalte Strom ins Netz einspeisen. Das Minikraftwerk ergänzt auf sinnvolle Weise die vorhandene Trinkwasserversorgung und liefert aus dem turbinierten Trinkwasser als wertvolles Nebenprodukt elektrische Energie. Als Gegenleistung für die Nutzungsrechte des Trinkwasserkraftwerkes haben Alpiq und die Gemeinde Riein vereinbart, die Alp zu elektrifizieren. Aus Rücksicht gegenüber der Vegetation und dem Alpbetrieb wurden die Elektrifizierungsarbeiten bereits im Herbst 2008 ausgeführt.

Einwöchige praktische Ausbildung für zehn Alpiq-Lernende
Die Installationsarbeiten wurden im September 2008 von der Alpiq InTec AG und der dazu gehörenden Kummler+Matter AG vorgenommen. Die Arbeiten umfassten die Erneuerung der Zuleitungen zum Reservoir und zur Alp, der Einbau einer neuen Wasserpumpe mit Druckhalteschacht sowie die Übernahme der Elektro-installationen in der Alphütte. Unter fachkundiger Anleitung ihrer Ausbildungs-verantwortlichen waren auch zehn Auszubildende der Alpiq InTec AG bei den Installationsarbeiten dabei. Die Lernenden haben am Beispiel von Riein unter fachkundiger Anleitung die Theorie in die Praxis umgesetzt. Während einer Woche wohnten sie in der "Sagi Riein" im Dorf Riein.




Tobias Kohler



Prüfungserfolg

Tobias Kohler hat die 4-jährige Lehre als Automatiker sehr erfolgreich abgeschlossen.
Er konnte gestern in Burgdorf seinen Fähigkeitsausweis mit der Bestnote von 5,5 in Empfang nehmen.
Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns, dass Tobias nach seiner Militärdienstzeit wieder in unser Team zurückkehrt.




Trinkwasserkraftwerk Ganzenbüel, Winterthur
Dienstag, 26. Mai 2009 um 08:49 Uhr
TWKW WinterthurStadtwerk Winterthur hat im Reservoir Ganzenbüel in Winterthur-Seen eine Trinkwasserturbine eingebaut. Diese ermöglich die umweltfreundliche Stromproduktion von jährlich 120'000 Kilowattstunden. Die zukunftsträchtige Anlage wurde vor wenigen Tagen in Betrieb genommen und heute den Medien vorgestellt.

In Winterthur wird neuerdings aus Trinkwasser auch Strom hergestellt. Dies ist möglich dank dem Einbau einer Turbine im Zulauf zum Reservoir Ganzenbüel. Über einen Generator wird dort die Energie des fliessenden Wassers in Strom umgewandelt. Auf diese Art kann jährlich genügend Strom produziert werden, um rund 30 Einfamilienhäuser zu versorgen. Dabei wird die Qualität des Trinkwassers und die Versorgungssicherheit in keiner Art und Weise beeinträchtigt.
Der Standort im Reservoir in Winterthur-Seen wurde gewählt, da über 75 Prozent des Winterthurer Trinkwassers aus dem Grundwassergebiet in Zell im Tösstal stammt. Von dort fliesst es ohne menschliches Zutun direkt ins Reservoir Ganzenbüel. Die Situation ist einzigartig, denn obschon zwischen Zell und dem sieben Kilometer entfernten Reservoir Ganzenbüel die Transportleitung nur ein Gefälle von gut zehn Metern aufweist, ist die Produktion von Strom dennoch möglich. Dies dank der beträchtlichen Menge an Wasser, welches mit 240 Litern pro Sekunde ins Reservoir strömt und so genügend hydraulische Energie erzeugt.
Stadtwerk Winterthur hat für den Absatz der elektrischen Energie die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) beantragt, welche der Bund an Produzenten von nachhaltigen Energien ausbezahlt.
Für den Bau der Trinkwasserturbine sprach der Grosse Gemeinderat im September 2008 einen Kredit von Fr. 500'000. Nach Abschluss der Bauarbeiten zeigt sich nun, dass die Kosten rund Fr. 40'000.- unter dem Kredit liegen.

Text und Bild: Stadtwerk Winterthur; Information: www.stadtwerk.winterthur.ch



Wasserrad Wallisellen

Neues modernes Wasserrad in Betrieb.
Wasserrad Wallisellen

Siehe auch Fernsehbeitrag aus Schweiz Aktuell.
(unter Rubrik Links)



Aus Zisch, Neue Nidwaldner Zeitung Online
Beckenried 07.05.2009 20:52
Kraftwerk liefert Saft aus Trinkwasser


Beckenried

Ernst Ambauen (links) und Dominik Murer, Mitarbeiter des Gemeindewerkes, im neuen Trinkwasserkraftwerk Lanzig. (Bild pd)

Mit dem Trinkwasser Strom gewinnen: In Beckenried ist nun ein zweites Trinkwasserkraftwerk am Netz.
Seit Herbst ist das zweite Trinkwasserkraftwerk in Beckenried in Betrieb, seit Mitte April läuft es unter Volllast. Dies ist im Winter wegen der wasserarmen Zeit nicht der Fall. Bei diesem Typ Kraftwerk wird Trinkwasser für die Stromproduktion genutzt. Nun fliesst das Trinkwasser zuerst durch das neue, etwas weiter unten durch das ältere Trinkwasserkraftwerk Lätten. Rund 370'000 Kilowattstunden Strom produzieren die beiden Kraftwerke jährlich. Zusammen mit dem dritten Kraftwerk Sustli werden in Beckenried jährlich rund 9 Millionen Kilowattstunden Strom produziert.

«Damit ist die Hälfte des Verbrauchs in Beckenried gedeckt», sagt Peter Feldmann vom Gemeindewerk Beckenried. Im Sommer, der wasserreichen Jahreszeit, genügt die produzierte Strommenge gar, um fast den ganzen Beckenrieder Bedarf abzudecken. Im Winter, wenn wegen der Kälte und der kürzeren Tage der Stromverbrauch steigt und die Leistung der Kraftwerke abnimmt, muss mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs von auswärts bezogen werden.

Matthias Piazza